Film

Filmfest München: Preise und Preisträger

Am Samstagabend ist der Filmfestival in München zu Ende gegangen. Der russische Regisseur Andrey Zvyagintsev wurde für seinen Spielfilm „Leviathan“ erneut geehrt. In Cannes bekam er neulich eine Palme für das beste Drehbuch, in München – Arri/Osram Award für den besten ausländischen Film.

Bei der Vergabe von 50.000 EUR des Preises an den Filmproduzent Alexander Rodnyansky begründete die Jury ihr Urteil: Die epische Geschichte tauchte tief in die russische Seele ein und zeigte den Kampf eines einfachen Mannes gegen die Autoritäten und die Kirche.

Von uns ergänzt: Aus diesem Kampf ist leider nichts geworden. Es lohnt sich aber trotzdem, den Film anzuschauen.

Alexander Rodnyansky @ Getty Images for Filmfest Munich

Alexander Rodnyansky @ Getty Images for Filmfest Munich

Der Internationale Nachwuchsfilmpreis CineVisionAward ging an die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher für „La Meraviglie“.

Alica Rohrwacher @ Getty Images

Alica Rohrwacher @ Getty Images

Die Preisträger des Förderpreises Neues Deutsches Kino sind der Regisseur (30.000 EUR) Ralf Westhoff „Wir sind die Neuen“, der Produzent (20.000 EUR) Ingo Fliess „Ein Geschenk der Götter“, die Drehbuchautorinnen (10.000 EUR) Christina Schiewe und Petra Brix für „Be My Baby“ und die Schauspielerin (10.000 EUR) Vicky Krieps für „Das Zimmermädchen Lynn“.

Förderpreisträger Neues Deutsches Kino @Getty Images

Förderpreisträger Neues Deutsches Kino @Getty Images

Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado erhielten für ihren Dokumentarfilm „Das Salz der Erde“ den One Future Preis der Interfilm Akademie, dem Netzwerk der kirchlichen Filmarbeit. Die Dokumentation erzählt über die Reisen des Fotografen Sebastiao Salgado, der auf der ganzen Welt auf der Suche nach unberührten Landschaften war.

Wim Wenders @ Volker Rabhan

Wim Wenders @ Volker Rabhan